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Über uns

Wir sorgen für schnelles Internet – auch in Ihrem Ort!

Ohne eine wirklich flotte Internetverbindung geht heute nichts mehr – Homeoffice, Unterhaltung, Telefonie oder das Handling großer Datenmengen in Unternehmen. Damit die Bürgerinnen und Bürger in der Ortenau nicht nur in den Städten und Ortskernen Anschluss ans Turbo-Internet haben, sondern auch in bisher unterversorgten Vierteln, Straßen und Tälern, kümmern wir uns – die Breitband Ortenau GmbH & Co. KG.

Wir sind nicht irgendein Unternehmen, sondern gehören sozusagen ganz und gar den Menschen in unserer Region. Denn unsere Gesellschafter sind der Ortenaukreis sowie 47 von insgesamt 51 Gemeinden und Städten im Landkreis. Wir machen als kommunales Unternehmen den Job, den kein privatwirtschaftliches Telekommunikationsunternehmen übernehmen wollte: die Errichtung einer zukunftsträchtigen, gigabitfähigen Breitband-Infrastruktur für alle Menschen in der Ortenau.

Unser Auftrag lautet: ein kreisweites Glasfasernetz schaffen, das nicht am Verteilerkasten des Viertels endet, sondern wirklich bis in die Wohnung reicht. Und das nicht in wenigen Jahren schon wieder ausgelastet ist, sondern auch in Zukunft ausreichend Kapazitäten hat, um den immer weiter steigenden Datenverkehr geschmeidig fließen zu lassen. Finanziell unterstützt werden wir bei diesem technischen wie organisatorischen Großvorhaben übrigens durch Fördermittel des Bundes und des Landes Baden-Württemberg. Das entlastet den Kreis, die Kommunen und nicht zuletzt jeden einzelnen Ortenauer.

Das ist unser Vorhaben: Wir bauen in den kommenden Jahren ein sogenanntes Backbone-Netz auf, also ein überörtliches Verbindungsnetz, sowie örtliche Netze in den Kommunen. Diese Infrastruktur haben wir an einen Netzbetreiber, die Vodafone GmbH, verpachtet. Sie ist der Vertragspartner für Sie als Endkunden und bietet unterschiedliche Internetpakete an, zum Beispiel für Telefonie und Internet oder auch Kombi-Pakete inklusive Fernsehen. Oder genehmigt einem anderen Anbieter, Sie zu beliefern – unser Netz bleibt nämlich offen!

Schauen Sie sich um auf unseren Seiten – hier erfahren Sie mehr zum neuesten Stand des Ausbauvorhabens. Wie das mit der Glasfaser alles technisch funktioniert. Wann wir bei Ihnen im Ort sind. Und wo wir vielleicht Ihre Mitarbeit brauchen, damit wir alle noch schneller ins und durchs Internet kommen…

Unser Zeitplan

Hier sehen Sie den aktuellen Stand.
Phase 1
Aktiv
Zeitraum Februar 2020 - September 2022
Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung hat die Breitband Ortenau einen Pächter für das neue Glasfasernetz gefunden: die Vodafone GmbH.

Zugleich wurden für die ersten elf Kommunen und 24 Projekte im Ortenaukreis Förderanträge beim Bund sowie für...
Phase 2
Zeitraum April 2022 - Dezember 2023
Ausbau des Backbone-Netztes sowie der Ortsnetze in 12 weiteren Kommunen. Auch hier werden zuvorderst wichtige Einrichtungen wie Schulen und Krankenhäuser sowie unterversorgte Gebiete angeschlossen.
Phase 3
Zeitraum September 2023 - Dezember 2025
Geförderter Ausbau der Ortsnetze sowie der Anbindung durch das kreisweite Backbone-Netz in 25 weiteren Kommunen.
Phase 4
Zeitraum Januar 2025 - Dezember 2030
Flächendeckender Ausbau mit Glasfaser nach Förderfähigkeit.

Das Ziel: Turbo-Internet für wirklich alle!
Zeitplan
So geht’s So geht’s

Endgeräte


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Glasfaser Einbau


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Glasfaser für Geschäftskunden


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Warum Glasfaser?


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Gut zu wissen

Unser Vorhaben im Detail

Wir haben uns 2017 als kommunale Gesellschaft gegründet. Unsere 48 Gesellschafter sind: Ortenaukreis, Große Kreisstadt Achern, Gemeinde Appenweier, Gemeinde Bad Peterstal-Griesbach, Gemeinde Berghaupten, Gemeinde Biberach, Gemeinde Durbach, Stadt Ettenheim, Gemeinde Fischerbach, Gemeinde Friesenheim, Stadt Gengenbach, Gemeinde Gutach, Stadt Haslach im Kinzigtal, Stadt Hausach, Gemeinde Hofstetten, Gemeinde Hohberg, Stadt Hornberg, Gemeinde Kappel-Grafenhausen, Gemeinde Kappelrodeck, Große Kreisstadt Kehl, Gemeinde Kippenheim, Große Kreisstadt Lahr, Gemeinde Lautenbach, Stadt Mahlberg, Gemeinde Meißenheim, Gemeinde Mühlenbach, Gemeinde Neuried, Gemeinde Nordrach, Gemeinde Oberhamersbach, Große Kreisstadt Oberkirch, Gemeinde Oberwolfach, Große Kreisstadt Offenburg, Gemeinde Ohlsbach, Gemeinde Ortenberg, Stadt Oppenau, Gemeinde Ottenhöfen, Stadt Renchen, Stadt Rheinau, Gemeinde Ringsheim, Gemeinde Rust, Gemeinde Schuttertal, Gemeinde Schutterwald, Gemeinde Schwanau, Gemeinde Seelbach, Gemeinde Steinach, Gemeinde Willstätt, Stadt Wolfach, Stadt Zell am Hamersbach.

Und das ist unser Aufsichtsrat:

  • Landrat Frank Scherer, parteilos (Vorsitzender)
  • Kreisrat Klaus Muttach, CDU, Oberbürgermeister Achern (Stellv. Vorsitzender)
  • Kreisrat Valentin Doll, Freie Wähler
  • Kreisrat Richard Weith, SPD
  • Toni Vetrano, CDU, Oberbürgermeister Kehl (als Vertreter der großen Kreisstädte)
  • Günter Pfundstein, parteilos, Bürgermeister Zell (für Gemeinden mit mehr als 8000 Einwohnern)
  • Stefan Hattenbach, parteilos, Bürgermeister Kappelrodeck (für Gemeinden mit mehr als 3500 Einwohnern)
  • Carsten Erhardt, FDP, Bürgermeister Nordrach (für Gemeinden mit weniger als 3500 Einwohnern)

Ihr Ansprechpartner ist:

Josef Glöckl-Frohnholzer 
Geschäftsführer
Breitband Ortenau GmbH & Co. KG
Poststraße 18, 77652 Offenburg
Tel.: 0781 – 80 56 310
E-Mail: josef.gloeckl-frohnholzer@ortenaukreis.de
  • Wir planen und koordinieren den Breitband-Ausbau mit allen beteiligten Städten und Gemeinden und haben den Überblick in Sachen staatliche Fördermittel.
  • Wir kümmern uns um die Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben aus dem DigiNetz-Gesetz des Bundes – danach müssen unter anderem in Neubaugebieten oder bei Baustellen an Verkehrswegen künftig immer auch Glasfaserkabel mitverlegt werden.
  • Wir beauftragen die Errichtung der passiven Infrastruktur: Leitungen, Verteilerkästen, Knotenpunkte in den Gebäuden etc.
  • Wir haben in einem öffentlichen Verfahren einen Netzbetreiber ausgewählt, der selbst schon über eigene Glasfaserleitungen in der Ortenau verfügt und diese ins Gesamtnetz einbringt. Er akquiriert Kundenverträge und stellt die Dienste bereit.
  • Wir kümmern uns um die Verrechnung der Pachteinnahmen, mit denen die beteiligten Kommunen die Kosten für ihre Baumaßnahmen refinanzieren werden.
  • Wir sind für die Verwaltung der Infrastruktur (LWL-Kabel etc.) verantwortlich.

Die Vodafone GmbH ist Pächterin unseres Glasfasernetzes, das wir in den kommenden Jahren hier in der Ortenau stetig ausbauen werden. Sobald die Leitung auch in Ihr Gebäude reicht, bekommen Sie Angebote für einen Kundenvertrag mit verschiedenen Umfängen: zum Beispiel nur Telefonie und Internet, oder auch für ein zusätzliches TV-Paket. Und natürlich für verschiedene Bandbreiten – bis zu 1 GBit/s werden am Anfang möglich sein.

Vodafone ist jedoch verpflichtet, auch andere Anbieter als "Untermieter" zu akzeptieren. Wenn Sie also lieber bei einem anderen Telekommunikationsunternehmen einen Vertrag abschließen möchten – und dieser Anbieter auch Ihre Straße beliefert – können Sie dies selbstverständlich auch tun.

In der Glasfaserleitung übertragen Lichtwellen die Signale, diese optischen Impulse sind schneller und weniger störungsanfällig – auch über weite Strecken und unabhängig von der Zahl der Nutzer. Übertragunsgraten von 1.000 MBit/s, also 1 GBit/s, schafft Glasfaser mit Leichtigkeit. In Experimenten wurden sogar schon Raten von 250 GBit/s erreicht – damit ist Glasfaser auch auf lange Sicht die nachhaltige Lösung, um uns alle miteinander zu verbinden. Beim Kupferkabel hingegen findet die Datenübertragung durch elektrische Impulse statt, je länger die Leitung und je mehr Nutzer zeitgleich unterwegs sind, umso mehr sinken Leistungsfähigkeit und Downloadrate.

Noch immer haben viele Haushalte über das klassische Kupferkabel Anschluss zum Internet (ADSL/VDSL), und sei es nur auf den letzten paar Metern vom Verteilerkasten bis zu ihrem Haus (FTTC mit Super Vectoring). Andere nutzen die Leitung fürs Kabelfernsehen (KOAX) oder den Mobilfunk (LTE 4G). Doch für all diese Anschlussarten gilt: Die maximale Downloadgeschwindigkeit ist begrenzt. Bei reinen Kupferleitungen ist oft bei 50 MBit Schluss, noch langsamer wird es, wenn gleich mehrere Haushalte zur selben Zeit surfen, etwa am Abend oder am Wochenende. Beim Super-Vectoring gehen die Signale zwar über lange Strecken über leistungsfähige Glasfaserkabel, werden aber auf der letzten Meile wieder in alten Kupferkabeln ausgebremst – mehr als 250 Mbit/s Download in einem sehr eng begrenzenten Bereich um den Kabelverzweiger (KvZ) sind so meist nicht möglich.